Privat und geschäftlich energieeffizient unterwegs: Waldemar Kinder vom Hörgeräte-Institut Landsberger

Klimaschutz im Hörgeräteinstitut

Ob Hörtest oder die Simulation von Geräuschen – das Hörgeräte-Institut Landsberger in der Gröpelinger Heerstraße 181 berät seit 25 Jahren rund ums Hören. Obwohl sich das Geschäft aus dem Bremer Westen bereits intensiver mit dem Thema Beleuchtung auseinandergesetzt hat, ist Filialleiter Waldemar Kinder gespannt, ob sich weitere „Energiefresser“ ausfindig machen lassen. Dafür ist Energieberater Marco Schleusener zuständig, der die Geräte, Räumlichkeiten und Verbräuche des Ladens einmal genau unter die Lupe nimmt.

Das Hörgeräte-Institut Landsberger mit rund 16 Mitarbeitern ist Teilnehmer des von der DBU geförderten Quartiers-Projekts foot:print. Insgesamt 100 Fußabdrücke werden im Rahmen der Initiative von Unternehmen, Bewohnern und Institutionen gesammelt. Die Energieberater wollen rausfinden, wie viel die Menschen bereits einsparen und wo noch Potenzial besteht, Kosten und Energie zu senken. „Ich hoffe, dass wir noch weiter sparen können“, sagt Waldemar Kinder. Als Filialleiter ist er häufig für Neuanschaffungen zuständig und so ist es nicht verwunderlich, dass er bereits vergangenes Jahr auf LED-Beleuchtung umgestellt hat. „Das macht sich in der Stromrechnung auf jeden Fall bemerkbar“, stellt Kinder fest. Die Halogenleuchten, die zuvor verbaut waren, habe er ständig austauschen müssen. Zudem sei die konventionelle Beleuchtung ein echter „Stromfresser“ gewesen, wie das Geschäft an der Stromrechnung feststellen konnte. Die Umstellung auf energieeffiziente LEDs war für Kinder also die logische Konsequenz. Seitdem verbraucht das Geschäft rund 1.000 Kilowattstunden weniger als zuvor – immerhin ein paar hunderte Euro im Jahr lassen sich so einsparen. Auch bei neuangeschafften Geräten wie Computer oder Bildschirme achtet der Filialleiter darauf, dass es sich ausschließlich um energieeffiziente A++-Geräte handelt.

Privat setzt Waldemar Kinder auf Flüssiggas

Was Hörgeräteakustiker Waldemar Kinder in seinem Beruf angefangen hat, führt er auch in den eigenen vier Wänden konsequent weiter. Nicht nur, dass Kinder gerade sein Haus saniert, auch seine Räume zuhause sind bereits mit LED ausgestattet. Das hat einen einfachen Grund: „Ich will da ja mein Leben lang bleiben“, sagt er. Zudem will Kinder sich mit seinen Investitionen in eine effiziente Beleuchtung unabhängig von steigenden Energiekosten machen. Beim Kraftstoff seines privaten Pkws setzt der Mitarbeiter des Hörgeräte-Instituts auf Flüssiggas.

Energieberater Marco Schleusener schaut sich bei seinem Besuch in der Gröpelinger Heerstraße 181 die verschiedenen Bereiche wie Beleuchtung, Geräte und Steckerleisten genau an und bestätigt, dass das Geschäft in vielem schon sehr gut aufgestellt ist. Um bei der Beleuchtung weiter einzusparen, rät er Waldemar Kinder zu Bewegungsmeldern in selten genutzten Räumen wie dem Mitarbeiterraum. „Das ist eine gute Idee“, findet Kinder. Spannend findet er auch den Vorschlag des Energieberaters, die hauseigenen Server zu virtualisieren. „Wie ist das dann mit der Maus und der Tastatur?“, fragt er neugierig. „Eigentlich wie immer“, erklärt Schleusener. Waldemar Kinder möchte sich näher mit dem Thema befassen und ist gespannt, was die Umstellungen in einem Jahr gebracht haben.

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